FRAU PICASSO

#5 Alex Stanić über Worte als Werkzeug, Shitstorms und fehlende Intersektionalität in der Medienbranche

Episode Notes

“Keine Sorge, niemand bleibt unverschont!“ Alexandra Stanić ist selbstständige Medienmacherin, queere Migra-Tochter und spricht den Rage aus, den wir alle fühlen - oder zumindest fühlen sollten. Augewachsen als Tochter bosnischer Gastarbeiter:innen lernt Alex schnell, dass die deutsche Sprache ihr die schärfste Waffe gegen jegliche Ungerechtigkeit sein kann.

Christl und Alex sprechen über ihren Weg "durch die gläserne Decke" in den Journalismus, über Diversität in der Medien- und Kulturbranche und versuchen zu erörtern, warum manche Leute Intersektionalität einfach nicht checken (wollen!)

"Zu laut", "zu aggressiv": Attributen, die Alex als Kritik vorgeworfen werden, wird unter Männern sonst applaudiert. Sie erzählt im Podcast, wie sie heute damit umgeht, deswegen Anfeindungen ausgesetzt zu sein  - von öffentlich-rechtlichen Talkshows bis zu anonymen Kommentarspalten. Wie schützt man sich, auch, um nicht an der eigenen Wut kaputtzugehen?

Außerdem verrät die Journalistin, dass sie gerade ein Buch schreibt und wie sie dadurch eine andere Art des Schreibens für sich entdeckt hat.